Tag Dreißig

Tod eines Koken.

Was ist gestorben? Ein Content Management System (CMS), welches viele Fotografen begeistert hatte. Im Gegensatz zu WordPress, welches ich hier im Blog einsetze, war Koken hauptsächlich auf die Belange von Fotografen und ihren Portfolios zugeschnitten. Einfach in der Anwendung und vor allem für mich mit einem unglaublichen Vorteil: Bilder konnten via Plug-In mit Lightroom hochgeladen werden. Das war äusserst bequem und man musste die Fotos nur noch im Admin-Bereich von Koken in entsprechende Ordner ziehen. Fertig! Auch die Metadaten wurden übernommen. Und es war kostenlos.

Aber jetzt: Koken wurde eingestellt. Kein Support, keine Updates und seit einiger Zeit komme ich auch nicht mehr in meinen Admin-Bereich (siehe Titelfoto). Die Seite läuft zwar noch (www.noehmer.de), aber ich kann weder Inhalte pflegen, noch neue hinzufügen. Bleibt nur noch das Löschen und die Suche nach einem anderen ähnlich aufgebauten System. Ärgerlich für die ganze Arbeit, die man dort reingesteckt hatte.

Zwar versuchen einige Leute, das System irgendwie auf Open-Source umstellen zu lassen, aber da glaube ich nicht dran. Vor allem, weil die „Macher“ von Koken durch Abwesenheit glänzen. Mails werden nicht beantwortet, die Seite nicht gepflegt und im Blog sind die letzten Beiträge mehrere Jahre alt.

Daher: R.I.P. Koken.