Die Hotelanlage Palm Royale Soma Bay

Die Hotelanlage Palm Royale Soma Bay

Während des Red Sea Kitesurf-Worldcup in Ägypten, war ich im Palm Royale Resort als Gast untergebracht. Ein Hotel, das mich vorab bei der Internet-Recherche nur mit staunenden offenen Mund vor dem Rechner sah. Allein in die riesige Empfangshalle würde ein kleines Hotel in Deutschland komplett rein passen. Im Oktober 2014 bin ich dann noch einmal dort gewesen, um meine Eindrücke auch außerhalb eines Events zu überprüfen.

Ägypten, Soma Bay

Die Hotelanlage liegt ca. 45 Minuten südlich vom Flugplatz Hurghada. Der Shuttle-Service des Hotels ist vorbildlich, die Strassen abenteuerlich. Mitten auf der Straße befinden sich manchmal eingebaute Hindernisse, über die die Fahrzeuge sehr langsam fahren müssen. Zudem muss man an mehreren Kontrollpunkten vorbei, an denen bewaffnete Soldaten ihren Dienst versehen.

Angekommen stellt man schnell einen Nachteil fest, es gibt kaum eine Möglichkeit, die Anlage zu verlassen und auf eigene Faust ein wenig die Gegend zu erkunden. Zu weit sind die Entfernungen zum nächsten Supermarkt, zu einer Mall oder ägyptischen Sehenswürdigkeiten. Aber man möchte sich in der Anlage ja auch erholen und da kann man das auch verschmerzen. Wer Ägypten anders erleben möchte, kann aber auch im Hotel diverse Ausflüge buchen.

Das Einchecken geht schnell, alles ist bereits vorbereitet und bei auftretenen Problemen sind die Mitarbeiter wirklich bemüht, eine schnelle Lösung zu finden. Ein Page bringt einen in sein Zimmer und erklärt kurz die wichtigen Dinge dort.

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Um das Zimmer zu betreten, ist ein Sicherheitschip notwendig, den man nach dem Eintreten auf eine kleine Ablage legen muss. Dann schaltete sich automatisch der Strom im Zimmer ein. Eine durchaus sinnvolle Einrichtung. Es gibt lediglich eine (Schuko-) Steckdose, die ständig unter Strom steht. Das ist auch notwendig, wenn man bei Abwesenheit z.B. seine Kamera-Akkus laden möchte. Das Zimmer ist ausgestattet mit einer großen Klimaanlage, die aber das Zimmer nie auf die eingestellte Temperatur bekam. Allerdings ist es im Zimmer auch bei eingeschalteter Klimaanlage nie zu kalt oder gar zu warm. In kleinster Stellung kann man die Klimaanlage auch über Nacht eingeschaltet lassen, die Geräuschentwicklung hält sich bei niedriger Stufe in erträglichen Grenzen. Übrigens: wenn man die Balkontür öffnete, schaltet sich die Klimaanlage automatisch aus. Auch das ist eine sinnvolle Einrichtung.

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Das Zimmer selbst ist ausgestattet mit dunklem Holz, das optisch ein wenig an Mahagoni erinnert. Zwei übergroße Betten bieten genügend Platz zum Ausstrecken und relaxen. Im großen Kleiderschrank befindet sich ein Tresor in üblicher Größe, in denen man – mit etwas Geschick – auch ein 15“-Notebook bekommt. Die Zahlenkombination ist vor der Erstbenutzung frei wählbar. Die vermeintliche Sicherheit des Tresors wurde allerdings in meinem Zimmer dadurch getrübt, dass der Safe nicht in der Wand verankert war. In anderen Räumen war das allerdings der Fall, so dass es wohl ein Versehen war. Allerdings sollte es schon auffallen, wenn jemand so ein schweres Teil aus dem Zimmer über den Flur trägt. Ein Kühlschrank und eine kleine Ecke mit Wasserkocher, Tee und Kaffeepulver runden den Gesamteindruck positiv ab. Manchmal hinterlässt die Zimmercrew auch eine kleine Spielerei, indem Handtücher und andere Utensilien aus dem Zimmer zu kleinen Kunstwerken geformt werden. Ohnehin: das gesamte Personal ist sehr freundlich, hat immer ein Lächeln auf den Lippen und oft wird man sogar in seiner eigenen Landessprache begrüßt.

Der Ausblick vom Balkon ist großartig. Es bietet sich dem Betrachter ein Blick über die Innenanlage auf das gekühlte Schwimmbecken hinüber zum Roten Meer.

Die Anlage bietet viele Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Das beginnt beim eigentlichen Speisesaal, in dem man sich für jeden Gaumen passend sein Frühstück, Mittag- oder Abendessen zusammenstellen kann. Die Mitarbeiter sorgen dafür, dass alles sauber und ordentlich ist, manchmal aber auch etwas zu sehr, denn wenn man mal kurz aufsteht, um einen Nachschlag zu holen, kann es vorkommen, dass der Teller auf dem Tisch bereits abgeräumt ist. Das kann aber auch dem Umstand geschuldet sein, dass es einige wenige freche Vögel im Aussenbereich gibt, die sich an den Speiseresten bedienen.

Zum Abendessen muss man nicht unbedingt im Speisesaal essen, es gibt in der Anlage einen Italiener, einen Griechen und ein asiatisches Restaurant. Empfehlen kann ich aber unbedingt das vierte Restaurant mit arabischen Spezialitäten. Es lohnt sich wirklich, dort einmal etwas zu probieren, was man aus europäischen Gegenden nicht kennt. Empfehlen möchte ich auch, das Paket „All-inclusive“ zu buchen. Es lohnt sich wirklich, denn in den Restaurants gibt es viele leckere Gerichte und Menüs, die einzeln bezahlt das Budget schnell aufbrauchen könnten.

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Der Strand ist weitreichend, wirkt nie überfüllt und auch Kinder kann man dort im flachen Wasser spielen lassen.  Die mit Palmendächern geschützten Liegen bieten ausreichend Schutz vor der Sonne und laden zum Relaxen ein. Für Sonnenanbeter, die es noch ruhiger haben wollen, gibt es eine extra eingerichtete Ruhezone. Und wer sich nun überhaupt nicht Wind, Wetter und den Blicken anderer Gäste aussetzen möchte, der kann auch im hoteleigenen Wellness-Bereich wind- und blickgeschützt sein Sonnenbad geniessen. Der Wellnessbereich bietet zudem auch die Möglichkeit Sauna, Fitnesstudio, Massage und weitere Erholungsmöglichkeiten zu geniessen.

Ägypten, Soma Bay

Für Unternehmungslustige oder Sportbegeisterte werden viele Aktivitäten angeboten. Diese reichen von einem Schnorchelausflug zu einigen Riffen über Quadfahren in der Wüste, Kamelreiten, Tennis hin zu Tauch- und Kitesurfkursen. Es findet sich für jeden Unternehmungslustigen etwas Interessantes.

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Von der Lobby aus kann man auch eine kleine Einkaufsstrasse erreichen, in der einige Händler Parfüm, Drogerieartikel, Teppiche und allerlei Touristiche Mitbringseln anbieten. Daneben befindet sich dort auch die Anlaufstelle der diversen Reiseveranstalter und der Geldautomat. Bei letzteren sollte man bedenken, dass die europäische EC-Karte dort nicht funktioniert. Ich hatte für den Fall eine Visa-Card und eine Postbank Sparcard im Gepäck. Mit diesen beiden Karten kann man Geld abheben oder natürlich – mit der Visacard – direkt bezahlen.

Mein persönliches Fazit: eine tolle Hotelanlage mit tollen Zimmern, nettem Personal und ausreichend Möglichkeiten, seinen Urlaub zu geniessen. Ich war jetzt bereits zwei Mal dort. Einmal beruflich und einmal privat. Ich kann das Palm Royale Resort Soma Bay nur weiter empfehlen, wenn man sich erholen möchte. Wer aber lieber Ägypten kennen lernen möchte, der wird hier nicht viel freude haben. Aber was spricht dagegen, einen Urlaub in zwei Teile aufzuteilen? Zunächst eine Woche die ägyptische Kultur kennenlernen und sich in der zweiten Woche im Palm Royale zu erholen.
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 (Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Bei Bedarf, schreiben Sie mich bitte an.)

Red Sea Kitesurf-Worldcup in Ägypten

Red Sea Kitesurf-Worldcup in Ägypten

Im Mai 2014 war ich mit einer netten kleinen Gruppe zusammen in Ägypten, um dort den RedSea Kitesurf-Worldcup in Soma Bay fotografisch zu begleiten. Hier nun mein Reisebericht und meine Eindrücke.

Mit einer kleinen Mail im Mai fing es an: „…laden wir Sie zu einer Pressereise… ein.“ Das ist nun nicht so ganz ungewöhnlich, solche Mails kommen schon mal rein. Dann aber entpuppen sich diese Reisen aber leider oft als „all-you-can-buy“. In diesem Fall war es aber anders. Der Absender war mir bekannt, denn mit der Agentur 9pm media arbeite ich schon länger zusammen, wenn ich in St. Peter-Ording beim Kitesurf-Worldcup mit meiner Kamera am und im Wasser stehe.

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Diese Saison war bei der Kitesurf-Tour ein neuer Ort dazu gekommen und die Agentur wollte ihn möglichst gut vorstellen. Also wurden ca. 40 Medienschaffende direkt nach Soma Bay / Ägypten eingeladen, um von dem Ereignis in angemessener Form zu berichten.

Der Flug mit Sun Express von Hannover aus war sehr angenehm, die Betreuung an Bord sehr gut. Nach einem ca. 4-Stündigen Flug kamen wir in Hurghada an. Ein Freund hatte mir den Tipp gegeben, bei Betreten des Flughafens mein Visum nicht direkt gerade aus bei den dort stehenden Händlern (kam einem fast vor, wie ein Basar) zu erwerben, sondern mich nach links zu wenden. Dort ist eine weitere (offizielle) Stelle und da kostete das Visum zu der Zeit 15 EUR, im Gegensatz zu den Händlern, die bis zu 30 EUR für die gleiche Leistung verlangten. Lediglich der im Flugzeug ausgegebene Einreisezettel, den wir ausfüllen mussten, erwies sich als falsch. So mussten alle Reisende den richtigen kleinen Zettel erneut ausfüllen. Aber die Daten konnte man zum Glück ja übernehmen, so dass diese Hürde auch schnell genommen war.

Entgegen der allgemeinen Information, dass Kugelschreiber kein begehrenswertes Mitbringsel mehr sind, bin ich den ersten bereits beim Zöllner losgeworden, der mich anschließend auch ohne Probleme passieren lies. Da ich in Hannover quasi auf dem letzten Drücker angekommen war und ebenso spät eingecheckt hatte (die schlechte Zugverbindung von Hamburg nach Hannover ließ keine andere Zeit zu), war es mein Koffer, der erfreulicherweise schon zu Beginn auf dem Förderband ankam.

Am Ausgang wurden wir von Mirela Becker, der Pressebetreuerin vor Ort und Inhaberin der Agentur Serina Marketing, begrüßt. Perfekt geplant war die rund 45-Minütige Fahrt im Kleinbus zur Hotelanlage in Soma Bay. Zunächst mit Wasser und feuchten Tüchern versorgt, wurden auf der Fahrt zum Hotel gleich die Formalitäten zum Einchecken erledigt. Nach dem passieren mehrerer bewaffneter Kontrollpunkte, konnten wir nach unserem Begrüßungscocktail und den staunenden Augen ob der herrlichen Empfangshalle unsere Zimmer suchen.

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Ein sehr netter älterer Herr fragte nach meiner Zimmernummer und führte mich durch am Anfang ziemlich unübersichtliche Gänge in mein Zimmer 1243. Später sollte sich herausstellen, dass es der Hotelmanager persönlich war, der mich begleitet hatte.

Wer gerne etwas mehr über das Resort Palm Royale Soma Bay, also unserem Hotel, erfahren möchte, kann hier einen kleinen Bericht von mir lesen.

Nach dem Frischmachen und der Verarbeitung der ersten Eindrücke wurde unsere Gruppe zu einem kleinen Empfang in „Johnnys Bar“ gebeten. Dort stellten sich die Mitarbeiter kurz vor und es wurde der Ablauf der Woche bekannt gegeben. Ein buntes Programm, das durch einige Ausflüge auch Ferienanlagen in der Umgebung zum Besuch einbezog. Die Küche zeigte verschiedene Leckereien aus ihrem reichhaltigen Repertoire und man lernte jetzt auch seine Kollegen näher kennen. Man merkte sofort: das war eine tolle Truppe, mit der wir im Laufe der Woche auch noch eine Menge Spaß haben sollten.

Gleich am ersten Abend wurde die Veranstaltung am Strand offiziell eröffnet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschierten mit ihren Länderflaggen ins improvisierte Stadion und wurden von den Fans lautstark begrüßt. Aus Deutschland waren dabei: Mario Rodwald, Linus Erdmann und Sabrina Lutz.

Mario Rodwald
Mario Rodwald

Linus Erdmann
Linus Erdmann

Sabrina Lutz
Sabrina Lutz
Eröffnungsfeier
Eröffnungsfeier

Mit der Verarbeitung der ersten Eindrücke ging dann der erste Tag zu Ende und zum Beschnuppern saßen wir am Abend noch nett zusammen beim Essen. Zurück in meinem Zimmer konnte ich den sagenhaften Ausblick von meinem Balkon geniessen.

Blick vom Balkon
Blick vom Balkon

Der zweite Teil folgt…